Revolution bitte!

 Auf dieser Seite wollen wir die Revolution einüben. Deshalb wird hier in lockeren Abständen ein Aufruf zur Revolution stehen. Dieser ist immer wieder mal notwendig, da es nicht gerade wenige Menschen und Ereignisse gibt, die einen Aufruf zur Revolution sinnvoll erscheinen lassen.

Für den Anfang steht im revolutionären Fadenkreuz  die ehedem hohe, mittlerweile aber schon ziemlich tief gefallene Geistlichkeit mit einem Namen, bei dem es die katholische Kirche nur noch schüttelt: Mixa, Walter. Dieser Mann lässt offenbar nichts unversucht, um es zurück auf den Augsburger Bischofssitz zu schaffen. Mit aller Gewalt, ausgenommen sexueller und gewalttätiger, versuchen ihn ehemalige Mitbrüder bis hinauf zur Oberbayern-Vertretung der Weltgartenschau in Eden davon abzuhalten. Mixa droht sogar mit der Inanspruchnahme eines Verfahrens vor dem Päpstlichen Gerichtshof. Sollte er dabei scheitern, müsste sich als nächsthöhere Instanz das Jüngste Gericht mit seinem Fall befassen. Halb so schlimm: Von den ganzen apokalyptischen Reitern wird schon einer dabei sein, der nicht zuletzt seiner massiven Alkoholprobleme wegen mit einer Reittherapie begonnen hat.

Dennoch: Dieses einzigartige Vorgehen in der jüngeren Geschichte der katholischen Kirche nervt. Und noch mehr nervt es, daß diverse Brüder im Glauben bereits eingeräumt haben, daß Mixa jeglichen Bezug zur Realität verloren habe. Jede Wette, daß bereits Wetten laufen, wer von den ganzen Brüdern die Wirklichkeit noch weiter hinter sich läßt als die Realität. Jedenfalls, die Alarmglocken schrillen, oder, wie im Fall Mixa: Die Kirchenglocken bimmeln. Höchste Zeit, daß was passiert. Allerhöchste Zeit, laut und vernehmbar auszurufen:

Revolution bitte!

Im Kirchenstall muss ausgemistet werden. Und irgendwer muß ein Auto anhalten, Mixa reinsetzen und den Fahrer bitten, die Schweiz oder Irland anzusteuern. Wenn der Fahrer betrunken sein sollte, umso besser: Mit einem gemeinsamen Thema vergehen die Stunden gleich viel schneller. Und mit viel Glück erwischt sie die Polizei dabei, wie sie sich gegenseitig näherkommen, ohne dabei die Moral außen vor zu lassen. Diese verbleibt jedoch auch weiterhin im Besitz der Kirche, auch wenn Mixa einen Zipfel davon ins Privatleben hinüberretten konnte. Zustände sind das, da geht es Ihnen ganz genauso wie mir, da will man sich nur noch ans Küchenfenster stellen und hinausrufen:

 

Revolution bitte!

 

Und wenn das dann erledigt ist und die katholische Kirche wieder ganz von vorne anfangen muss (also von wegen permanente Weltgartenschau in Eden –  Treffpunkt ist das klitzekleine Gemüsebeet von Eva, der ganze Salat kommt erst viel später), dürfen wir mir Sicherheit davon ausgehen, daß diese Seite nicht umsonst ist. Andererseits: Sie kostet mich nix. Bloß meine Nerven. Weil ich mich auf dieser Seite mit Menschen und Ereignissen befassen muss, die revolutionäres Denken und Handeln zwingend erforderlich machen. So wie mit Walter Mixa. Aber wenn alles gut geht und das Konzept dieser Seite aufgeht, ist der bald bloß noch Makulatur. Damit hören die revolutionären Zeiten zwar längst noch nicht auf, aber immerhin kann man erst mal durchschnaufen, sich entspannt zurücklehnen und aufs Che-Guevara-Poster glotzen. Und jede Wette, daß einem dabei eine vor brennende Sehnsucht sich verzehrende innere Stimme anspricht, die schon mal  gedanklich auf kommende Kämpfe vorbereitet. Der Blick bleibt unbeirrt auf das Poster ausgerichtet, und es kann passieren, daß man sogar den Mund des Che Guevara aufgehen sieht, der da wieder und wieder unsere heißen Herzen aufzuschließen versteht mit dem schönen und nur zu wahren Satz:

Revolution bitte!

 

Mal sehen, wen oder was es beim nächsten Mal trifft…

Ein Gedanke zu “Revolution bitte!

  1. also unser Sohnemann noch klein war und stolz jede Menge Kraftausdrücke vom Kindergarten mit nach Hause nahm, war auch dieses Wort dabei, der „W..xer“…

    Nachdem er schon einige unsrer Freunde und Verwandte so einen geheißen hatte, mußten wir handeln!
    …wie erklärt man nun aber so einem Pimpf, sowas nicht mehr zu sagen? …Ganz einfach, man trickst Ihn aus!
    „Sohnemann“, sag ich zu ihm, „du sollst nicht immer *Du Mixer* sagen!“
    Worauf Sohnemann der Meinung war, sich bis heute immer verhört zu haben, die Verwandschaft ab nun nur noch mit einem fröhlichen „Du Mixer“ begrüßte, zur allgemeinen Belustigung…

    ….Hätte ich damals schon gewußt, das „Mixer“ (auf bayerisch: Mixa) das viel schlimmere Schimpfwort ist, hätten wirs besser beim W.xer belassen!…

    LG.

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