Ober-Ursel in Berlin-Tiergarten?

Ursula von der Leyen ist dem Vernehmen nach die Top-Kandidatin für die Nachfolge Horst Köhlers im Amt des Bundespräsidenten. Ihre Bewerbung soll weder an ihrer Frisur (wie es ja seinerzeit bei Merkel Überlegungen gab) noch an der Tatsache scheitern, daß ihre sieben Kinder bessere Verhältnisse zwar längst gewohnt sind, ein Schloß aber selbst sie unterfordern könnte. Das von der Leyen von was Besserem kommt als nur aus dem Volk, an diesem sozialen Sahnehäubchen haben wir ja schon über die Medien schlecken dürfen. Dass sie nun aber an die repräsentative Spitze eines Volkes gehievt werden soll, daß sie schon aus Prinzip nur aus gedanklichen Rundflügen kennt, das wäre doch mal wieder eine fantastische Leistung einer politischen Klasse, die Ignoranz als die Errungenschaft des westlichen Wertesystems begreift. Und mein lieber Schwan, ihr eigener, ungefährdeter Wohlstand, das wäre so ein Wert, für den es von der Leyen sogar auf sich nehmen würde, Bundespräsidentin für alle zu werden.

Zurück auf Null:  Gerade eben huschte eine Nachricht über die hohen Hecken und den uralten Baumbestand meines eigenen heckenschützengeschützten Anwesens direkt in mein abwechselnd marmor- und kinderbildhinterpanzerglasgefliestes Arbeitszimmer:   Ober-Ursel in spe hat offenbar abgewunken. Schade, wirklich schade.  Ich hab` sie schon beinahe täglich die völlig unberechtigten Anliegen ein wenig nur zu kurz gekommener Landsleute weise lächelnd durchwinken sehen. Und gleichzeitig damit hätte sie ihre lang schon vor sich hergeschobene Vision in die Gänge gebracht: China als Land des Lächelns von oben herab abzulösen…

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