Koch-Buch, vorletzte Seite

Auch wenn er die politische Sterne-Küche für immer hinter sich verriegelt, der sinistre Ministrepräsidentengeruch wird noch etwas länger schwelen: Ab September diesen Jahres steht Herr Roland Koch für weitere brutalst-geschmackssichere Einträge ins Rezeptbuch der CDU nicht mehr zur Verfügung. Ich kann ihn dazu nur beglückwünschen! Jetzt müssen sich Bildung und Kinderbetreuung halt andere Feinde suchen, um ihr kurzfristiges Heil als armes Sparschwein zu suchen. Und Angela Merkel kann endlich wieder durchatmen: Was sind schon 750 Milliarden Euro zum Schutz desselben gegen einen stahlharten Karriere-Lüstling, der sich von Angela die Luft von ganz oben ununterbrochen hat zuwedeln lassen, um nicht an politischen Sauerstoffmangel sterben zu müssen?

Koch ist so gut wie weg, aber eben nur so gut wie: Er geht nämlich in die freie Wirtschaft. Dort also, wo zum Beispiel Schröder und Clement in Gas-Pipelines aus Wellblech herumturnen oder mindestens so abgebrannt wie Brennelemente herumhängen. Koch kommt also wieder, keine Frage. Alle Juristen werden wiedergeboren, das steckt schon im Wort Wiederaufnahmeverfahren.  Und stockkonservativ wie er ist, wird er demnächst seinen Geschäftspartnern verbale Prügel androhen. Damit werden die leben können, es gibt Schlimmeres: Eine Rückkehr Kochs ins politische Tagesgeschäft. Womit ich mich persönlich bestimmt nicht so leicht abfinden kann,  ist folgendes: Warum bloß hat man diesem Mann seine dicke Lippe nie angesehen…?

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